Honegger, Gottfried

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Der 1917 gebürtig Züricher lebte als Kind zeitweise im bünderischen Sent.  Er wurde ab 1938 als Werbegrafiker tätig. Zur Tätigkeit als Künstler entschied er sich 1958 während eines dreijährigen Aufenthaltes in New York City. Seit 1960 arbeitete und lebte er in Paris, Cannes, und Zürich, wo er im Jahr 2016 im Alter von 98 Jahren starb.

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Der 1917 gebürtig Züricher lebte als Kind zeitweise im bünderischen Sent.  Er wurde ab 1938 als Werbegrafiker tätig. Zur Tätigkeit als Künstler entschied er sich 1958 während eines dreijährigen Aufenthaltes in New York City. Seit 1960 arbeitete und lebte er in Paris, Cannes, und Zürich, wo er im Jahr 2016 im Alter von 98 Jahren starb.

Honegger war ein Vertreter der konstruktiv-konkreten Kunst. Seit Mitte der 60er Jahre schuf er Skulpturen und Werke für den öffentlichen Raum.

Honegger war 1987 Mitbegründer der «Stiftung für Konstruktive und Konkrete Kunst Zürich». Zusammen mit Sybil Albers-Barrier gründete er 1990 in Mouans-Sartoux an der französischen Côte d’Azur den Espace de l’Art Concret (Raum der konkreten Kunst), 1997 richtete er dort das Kinderatelier Art, Recherche, Imagination (Kunst, Forschung, Imagination) ein. Für die Schenkung Donation Albers-Honegger schufen die Architekten Gigon und Guyer dort einen 2004 eingeweihten Museumsbau Espace de l’Art Concret.

Gottfried Honegger erhielt 1987 den Zürcher Kunstpreis. Durch den französischen Kultusminister Jack Lang wurde er mit dem Ordre des Arts et des Lettres ausgezeichnet. Seit 1999 war er Mitglied der Ehrenlegion. Max Frisch, mit dem Honegger freundschaftlich verbunden war, widmete ihm sein Theaterstück Tryptichon.

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