Burck, Barbara

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Galeristin Marina Zollmann mit Barbara Burck

"Barbara Burck. Land & Meer"

Rede zur Eröffnung der Ausstellung

Markthotel Jena, Freitag, 24. November 2017, 19 Uhr

Liebe Marina Zollmann, liebe Barbara Burck, meine sehr geehrten Damen und Herren,

"Waldboden ist rosa".

Schriebe ein Schüler diese Worte zu wiederholten Malen in das Protokoll ein...

Galeristin Marina Zollmann mit Barbara Burck

"Barbara Burck. Land & Meer"

Rede zur Eröffnung der Ausstellung

Markthotel Jena, Freitag, 24. November 2017, 19 Uhr

Liebe Marina Zollmann, liebe Barbara Burck, meine sehr geehrten Damen und Herren,

"Waldboden ist rosa".

Schriebe ein Schüler diese Worte zu wiederholten Malen in das Protokoll einer Biologie-Exkursion, würde die Lehrerin vermutlich irgendwann die Eltern einbestellen. Waldboden ist schließlich braun. Und dennoch gehört das Bild "Novemberwald" zu denjenigen, die verkauft waren, kaum daß sie hier im Markthotel Jena an der Wand hingen - vorgestern abend. Ja, es ist sogar ein Bild, um das sich zwei Familien bemühten und darum rangen. Irgendetwas also muß hier auf den ersten Blick stimmen, mit dieser Farbwahl, obwohl oder gerade weil sie uns bei genauerem Nachdenken als verfremdet erscheint. "Der Waldboden ist rosa". Schriebe eine Schülerin den Satz in einem Gedicht, der Deutschlehrer wäre begeistert.

Offenbar ist es nicht der naturalistische, sondern ein lyrischer Zugang zur Welt, der uns in den Bildern Barbara Burcks begegnet. Wir sehen scheinbar Landschaftsdarstellungen, aber sie heißen nicht "Gegend bei Bad Sowieso" sondern "Frühling 1" und "Frühling 2", sie heißen "Herbst" und "Wintersonne", heißen "Abendlicht" und "Novemberwald" oder auch, ebenfalls zweimal, "Vor dem Gewitter". Die Titel verraten den Schaffensantrieb und die Intention der Künstlerin: Nicht die Landschaften sind in Wahrheit abgebildet, sondern Stimmungen, "Seelenlandschaften", wie Barbara Burck selber sagt. In den expressiven, wilden Strichen der Frühlingsbilder begegnet uns die überschäumende Fülle der Kirschblüte. Inhalt der Darstellung ist der frische Duft der Frühlingsluft, die aufkeimende Hoffnung in den jungen Pflanzentrieben und die freudige Erleichterung über das Zurückkehren der Wärme im sich ankündigenden Sommer. Das milchige Weiß, in das der "Novemberwald" getaucht ist, läßt uns die Nebeltropfen auf den Wangen spüren.

Die Dorf- und Landschaftsansichten, die wir ab heute hier sehen, sind die Frucht langer Wanderungen durch Thüringen, entstanden u.a. für eine Ausstellung in Rudolstadt. Kleingölitz beispielsweise, das zwei Bildern den Titel gibt, ist als kleines Dorf ein Ortsteil von Bad Blankenburg. Wir haben aber an der Art der Bilder und der Titelgebung gesehen, daß es Barbara Burck nicht um einen dokumentarischen Zugriff auf Thüringer Dörfer geht. Ein "Barbara-Burck-Wanderweg" analog dem Feininger-Radweg dürfte deshalb auf sich warten lassen. Wie immer in ihren Bildern, hat sie zwar fotografiert und gezeichnet, aber die Gemälde entstehen - oder wachsen - im Atelier, in vielen Schichten, mit vielen Pausen, in denen die Bilder liegenbleiben und die Künstlerin immer wieder draufschaut. So entstehen die unverwechselbaren, vielschichtigen und tiefen Farbwirkungen, das Sujet wird reduziert, kombiniert und komprimiert, bis das Typische eines "Blickes ins Tal" oder einer jahreszeitlichen Stimmung ins Bild gesetzt ist, bis das Gefühl der Weite sich im Betrachter einstellt, bis der Farbklang im Bildraum stimmt.

In den Werken von Barbara Burck entstehen die Formen durch Farben, die als Teile des Lichts, als der geheime Schatz des Lichtes in Szene gesetzt werden. Barbara Burck wurde in Berlin geboren und wuchs in Rostock auf - die Serien der Strandbilder erhalten daher immer auch ein biografisches Moment. Zwischen 1979 und 1986 war sie während ihres Studiums der Malerei an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst Schülerin, zuletzt Meisterschülerin von Bernhard Heisig, der sie in diesem ihrem besonderen Umgang mit Farbe gefördert haben dürfte. Bernhard Heisig, das kann man vielleicht an dieser Stelle erwähnen, war wiederholt Rektor der Leipziger Hochschule, auch im Präsidium des Verbandes Bildender Künstler der DDR und bereits weit vor der Wende auch in der Bundesrepublik bekannt. Das waren wenige, denn hüben wie drüben trug man damals sein gepflegtes Vorurteil über die Kunst des jeweils anderen Deutschland vor sich her. Über Heisig aber schrieb Eduard Beaucamp in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Heisig nahm 1977 an der documenta 6 in Kassel teil und reiste noch öfter zu Kunstausstellungen in die Bundesrepublik.

Seinen Lehrplan baute er auf dem Figürlichen auf, denn in der Figur, so war er überzeugt, spielt sich das Drama des Lebens ab. Und so türmen sich in seinen großformatigen Bildern die Gesichter, Motive und Symbole bis zur gegenseitigen Verdrängung und, so wird es immer wieder beschrieben, treten durch den expressiven Farbauftrag dem Betrachter buchstäblich aus dem Bildraum heraus entgegen.

Über den expressiven Farbauftrag bei Barbara Burck habe ich schon gesprochen - am Beispiel der Bilder "Frühling 1" und "Frühling 2". In den Strandbildern fällt dasselbe auf - doch im Gegensatz zum Werk Bernhard Heisigs scheint uns der Bildgegenstand bei Barbara Burck nicht entgegenzukommen, sondern uns in die Bilder hineinzuziehen. Das habe ich immer wieder als Reaktion von Betrachtern gehört: "Ich schaue das Bild an und bin direkt im Wald." Beim Betrachten der Strandbilder identifiziert man sich unmittelbar mit der Figur und meint, den wassergesättigten weichen Sand zwischen den Zehen, die Spritzer salzigen Wassers auf der Haut und den Wind in den Haaren zu spüren.

Neben der Behandlung der Farbe befördert die Art der Figurendarstellung das Hineingezogenwerden des Betrachters ins Bild. In der "Frau am Wasser" sehen wir eine klassische Rückenfigur. Die Frau schaut uns nicht an, tritt uns also nicht als Subjekt gegenüber. Bildinhalt ist deshalb augenscheinlich nicht die psychische Verfaßtheit, das Alter oder Erleben dieser Figur, sondern das, was sie sieht. Die Rückenfigur provoziert die Identifikation des Betrachters mit dem dargestellten Menschen. Nicht die Figur bindet unsere Aufmerksamkeit, sondern sie lenkt sie auf das, was sie selber vor sich sieht. In der Regel sind das Landschaften oder das Meer. Ganz berühmt oder sogar paradigmatisch für diese Art der Bildgestaltung sind Werke Caspar David Friedrichs, etwa sein "Wanderer über dem Nebelmeer" oder auch sein "Mönch am Meer". Vergleichbar aber tatsächlich nur die Art der Figurenbehandlung, nicht die Bildaussage, die bei Caspar David Friedrich romantisch bis verzweifelt, bei Barbara Burck hingegen welt- und lebensbejahend ausfällt.

Aber tatsächlich: Kaum eine der Figuren in den Bildern Barbara Burcks schaut den Betrachter an. Ich kenne ein Selbstportrait von ihr, in dem die Begegnung der Blicke zwischen Betrachter und Figur die Bildwirkung ausmachen. Ansonsten sind Figuren aufeinander bezogen wie das "Paar im Wasser", die Dargestellten kehren uns den Rücken zu wie das "Mädchen am Wasser" oder wenden den Kopf ab.

Das Nicht-aus-dem-Bild-Hinausschauen der Figur trifft auch auf "Rot und Schwarz" zu, ein Bild, das ebenfalls viele Betrachterinnen sofort fasziniert hat. Wir sehen eine Frau, die offenbar mitten in der Stadt auf einem großen Platz steht. Das deuten die Tauben an - ein Signal für Großstadt, Marktplatz, viele Menschen. Wo viele Menschen sind, sind Tauben. Die Frau aber steht ganz in sich gekehrt, ganz in Gedanken, ihre Geldbörse in der Hand, und ist mit ihrer Handtasche beschäftigt - sucht oder verstaut etwas darin. Eine typische, typisierte Situation, wie wir sie von den Bildern Barbara Burcks her kennen, eine Situation der Intimität und völligen Privatheit mitten auf einem freien Platz in der Großstadt - im Schutze der Anonymität der Großstadt.

Vielleicht könnte es uns gelingen, die Situation von außen zu sehen und uns nicht mit der Frau zu identifizieren - wäre da nicht der Schatten. Der Schatten, der von links ins Bild fällt. Sie sehen, die Sonne steht links, die Figuren und Tiere werfen die Schatten nach rechts. Wer weiß, wer oder was da einen Schatten von links ins Bild wirft? Die Frau weiß es nicht, daß jemand hinter ihr steht. Sie ist ganz in Gedanken versunken und beschäftigt sich mit ihrer Handtasche. Auch wir wissen es nicht - wir können niemanden sehen. Die Malerin weiß es, die Malerin als gewissermaßen allwissende Erzählerin der Situation weiß, da steht jemand, ich muß seinen Schatten malen und er fällt bis in den Bildraum hinein. Der Betrachter ist nicht auf dem Wissensstand der Malerin, wir sind auf dem Wissensstand der Figur und eingebunden in deren Gedankenverlorenheit. Wir haben Teil an der subjektiven Intimität der Situation, nicht am objektiven Blick von außen. Wir als Betrachter stecken mit im Bild drin und kommen nicht heraus.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Erkunden der Bilder von Barbara Burck. Haben Sie vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Dr. Cornelie Becker-Lamers, Weimar


"Barbara Burck. Begegnungen"

Rede zur Ausstellungseröffnung

Galerie Kunstraum Jena, Donnerstag, 7. Mai 2015, 19 Uhr

Liebe Marina Zollmann, liebe Barbara Burck, meine sehr geehrten Damen und Herren,

"Item Perspectiva ist ein lateinisch Wort, bedeutt ein Durchsehung", schrieb Albrecht Dürer (1471-1528) vor etwa 500 Jahren und Erwin Panofsky (1892-1968), einer der bedeutendsten Kunstwissenschaftler des 20. Jahrhunderts, eröffnet mit diesem Zitat seine Studie Die Perspektive als symbolische Form.

Wenn man über die Werke von Barbara Burck spricht, muß man über Perspektive sprechen. Noch deutlicher als in der sehr erfolgreichen Ausstellung genau vor zwei Jahren hier in der Galerie Kunstraum werden die darstellungstechnischen Versuche rund um den perspektivischen Blick als einer der Arbeitsschwerpunkte der Leipziger Künstlerin deutlich. Gegenüber der Bildauswahl, die wir vor zwei Jahren, in der Ausstellung der Park-, Stadt und Strandlandschaften, bewundern konnten, haben in den neuesten Gemälden - alle stammen aus dem vorigen oder diesem Jahr - die "Schnappschüsse" von Begegnungen im Wohnungsflur zugenommen. "Schnappschuß" deswegen, weil Barbara Burck nicht nach Modellen malt. Sie fotografiert viel, prägt sich wiederkehrende Gesten und Bewegungen, Begegnungen und Begebenheiten ein und komponiert aus der Fülle ihrer Fotografien und Erinnerungen die von uns als so typisch empfundenen Szenen. Die Bildinhalte entstehen dabei zwar nach Plan, aber ohne Vorzeichnung auf der Leinwand, tastend im Prozeß des Malens. Figuren verschieben sich im Malprozeß, bis sie im Bildraum an der richtigen Stelle sitzen.

Die Begegnungen im lichtdurchfluteten, langgestreckten Wohnungsflur - einer der Klassiker in der perspektivischen Darstellung. Wir sehen die sich verjüngenden Wandflächen, die Verkleinerung und das Höhersetzen der aus dem Hintergrund herantretenden Figuren, die gegenüber der ganzen Breite einer geöffneten Tür verkürzte Türfüllung. Klassisch ausgeführt wie aus dem Lehrbuch. Was mich elektrisiert und demgegenüber auch zunächst irritiert hat, und zwar genau im Hinblick auf die Frage nach der Perspektive, sind die Werke, die uns mitten in einen Wald versetzen. Die möchte ich diskutieren, wobei natürlich auch die besondere Behandlung der Farbigkeit bei Barbara Burck wieder zur Sprache kommen wird.

In seinem schon genannten Aufsatz Die Perspektive als symbolische Form macht Erwin Panofsky darauf aufmerksam, daß die perspektivische Darstellung, wie sie im Zeichenunterricht gelehrt wird - Fluchtpunkt, Linien, Verkürzungen - alles andere ist als die genaue Wiedergabe dessen, was wir sehen. In dieser Form in der Renaissance erfunden, ist die Perspektive eine mathematische Konstruktion und spiegelt nicht den, wie er schreibt, psychophysiologischen Sehraum wieder. Das beginnt schon bei der Tatsache, daß unser Auge rund ist. Damit ist auch jedes Bild auf unserer Netzhaut rund. Wir nehmen die Welt rund um uns angeordnet wahr und gewichten zudem beim Sehen die wahrgenommenen Gegenstände, sortieren Nebensächliches aus, unterscheiden zwischen dem oben oder unten, im Vorder- oder Hintergrund, rechts oder links Wahrgenommenen - das meint der Begriff vom psychophysiologischen Sehraum: Was sehen wir? Und was nehmen wir wahr und verarbeiten es? Unser Sehraum ist nicht homogen, wie Panofsky schreibt. Die Architektenperspektive täuscht eine solche Homogenität des Raumes vor und verzerrt jede so gezeichnete Welt, genauso wie es auf Fotografien zu sehen ist, die an den Bildrändern die Dinge in die Breite ziehen. Die kugelrunde Welt, die wir um uns herum sehen, wird in beiden Fällen in die Fläche projiziert - und das geht nicht auf.

Was tut Barbara Burck? An den Bildern, die uns mitten in den Wald versetzen, fällt vor allem auf, daß die Bildmitte ganz prominent in den Vordergrund gezogen ist, in einigen Fällen mit bewußt ganz isoliert in den Vordergrund gerückten einzelnen Bäumen. "Bäume" ist dabei schon falsch, "Bäume" ist schon eine Interpretation und Bildergänzung aufgrund unserer Seherfahrung. "Stammabschnitte" muß man sagen, denn das ist das zweite, was auffällt: Jede klassisch-zentralperspektivische Darstellung wird hier unterlaufen, da uns eine Größenabschätzung des im Vordergrund stehenden Baumes unmöglich ist. Er wandert nach oben und unten aus dem Bildraum hinaus und hält dadurch jede Größenabschätzung in der Schwebe. Wir sehen im Wortsinne den Wald vor Bäumen nicht, und das ist genau das Gefühl, das man inmitten eines Waldes hat. Da sieht man den Wald nicht, wie sich etwa von einem Hügel herab der Blick ins Tal öffnet, oder wie man einen Ausschnitt der Welt aus einem Fenster heraus erblickt - ein weiteres gerne gebrauchtes Bild für die perspektivische Darstellung: der Bildraum als Blick aus dem Fenster (Dürers "Durchsehung"). Wir stehen vor Barbara Burcks Bildern mitten im Wald, der Bildraum, das spüren wir, geht hinter uns weiter. Wir können die Distanz eines Betrachters nicht aufrechterhalten. Die Malweise zieht uns in die Darstellung hinein. Statt eines perspektivisch korrekt konstruierten Bildes empfindet die Künstlerin die Realität unseres runden, uns umgebenden psychophysiologischen Sehraumes nach. Daß wir bei Barbara Burcks Bildern in ganz besonderer Weise das Gefühl des Eintauchen-Könnens und der Dreidimensionalität haben, könnte mit dieser Art zu malen zusammenhängen.

Dieses beschriebene Gefühl verdankt sich allerdings nicht allein einer Darstellung, die die Prinzipien der Renaissance-Perspektive unterläuft. Wichtig ist auch die Wahl der Farben. Barbara Burck ist sehr sensibel für die Empfindung von Licht. Sie stellt eigentlich nicht farbige Flächen dar, sondern Flächen, die durch einen bestimmten Lichteinfall einen bestimmten Farbeindruck hinterlassen. Das wird auch in den Wohnungsbildern sehr deutlich. Aber bleiben wir im Wald: Sie sehen, daß der Wald bei Barbara Burck alles andere als grün ist. Im Gegenteil: Er ist zu guten Teilen lila, das ist im Farbkreis gegenüber, die Komplementärfarbe zu grün. Warum tut die Künstlerin das? Wie bei der Perspektive - oder besser: Nicht-Perspektive - nutzt Barbara Burck die Farben, um nicht eine fotografisch genaue Wiedergabe der Welt hervorzubringen - das können ja die Fotografen machen -, sondern um die Stimmung zu erzeugen, die die dargestellte Situation in uns hervorbringen würde, wären wir tatsächlich da. Daher auch das viele Weiß in den Waldbildern. Weiß ist nur ungebrochenes, reines Licht. Wenn wir überlegen, wann wir solches Licht im Wald sehen, dann denken wir an frühmorgendliche Spaziergänge, wenn wir die Lichtstrahlen durch das Blätterdach der Bäume fallen sehen. Man sieht in solchen Stunden die Lichtstrahlen. Da man Licht aber bekanntlich nicht von der Seite sehen kann (man sieht ja z.B. nicht, wie die Sonnenstrahlen den Mond anstrahlen, sondern wir sehen nur das Licht, das der Mond in Richtung Erde reflektiert), da man also Licht nur von vorne sehen kann, muß es an einem Gegenstand reflektiert worden sein, wenn wir den Weg des Lichtes beobachten können. Diese Reflexion geschieht im Wald in der Regel durch Dunst oder Nebel, winzige Wassertröpfchen, mit denen die Morgenluft gesättigt ist. Wir sehen dann nicht den Wald - Laub, Rinde, Blumen, Parasiten - sondern wir sehen Licht. Licht ist weiß, daher malt Barbara Burck den Wald hier weiß - und nur dadurch wissen wir sofort, was gemeint ist. Wir wissen, daß nicht einfach Wald dargestellt ist, sondern die Stimmung eines morgendlichen Waldspaziergangs, wenn wir das Licht durchs Blätterdach der Bäume fallen sehen. Es ist ein Gefühl dargestellt, das Gefühl von frischer Luft und leichtem Frösteln auf der Haut, von Tautropfen in unseren Haaren und einem Konzert vieler Vogelstimmen.

Die Verfremdung der Farben dient ebenfalls dem Zweck, die richtige Stimmung einzufangen. Was sehen wir wirklich, wenn wir einen so und so gefärbten Gegenstand erblicken? Barbara Burck testet es in vielen Farbschichten aus. Wie zur richtigen Anordnung der Figuren in einer ihrer typisierten Szenen, so tastet sich die Künstlerin auch zur richtigen Farbe im Prozeß des Malens vor. Durch Farbauftrag über Farbauftrag, Zurücktreten, Schauen, Warten, Verbessern, wieder Schauen, Liegenlassen, nochmals Prüfen, nochmals Übermalen ringt Barbara Burck ihrer Farbpalette im Laufe vieler Tage und Wochen die richtige Mischung für jede Szene ab. Für jede Szene, die dann so stimmig und damit so sprechend wird, daß man die Stimmen der Begegnungen zu hören meint.

Schon bei der Besichtigung der letzten Ausstellung vor zwei Jahren habe ich angesichts dieser Bilder, dieser Farbgestaltung die Stelle aus einem Roman assoziiert, und dieses Mal möchte ich diese kurze Stelle zum Abschluß vorlesen. Es ist aus dem Roman Das Mädchen mit dem Perlenohrring, in dem die Autorin Tracy Chevalier die Entstehung des berühmten Bildes von Jan Vermeer erfindet. Vermeer, so der Roman, malt hier die künstlerisch hochbegabte Griet, die in seinem Haushalt als Dienstmädchen angestellt ist. Er beginnt sie zu beauftragen, ihm die Farbpigmente zu reiben und die Farben zurechtzulegen. Und weil sie sich wundert, warum er immer die "falschen" Farben aufträgt - genau wie Barbara Burck - legt sie ihm hin, was er nicht verlangt hat. Da nimmt er sie ans Fenster und läßt sie seine Arbeitsweise verstehen:

"Komm her, Griet." [...] "Welche Farbe haben die Wolken?" - "Weiß natürlich, Mijnheer." Er hob die Augenbrauen ein wenig. "Wirklich?" Ich schaute noch einmal. "Und grau. Vielleicht wird es schneien." - "Jetzt komm, Griet, dir fällt bestimmt noch etwas Besseres ein. [...] "Ein bißchen Blau", sagte ich, nachdem ich sie ein paar Minuten angeschaut hatte. "Und - etwas Gelb. Und da ist ein bißchen Grün!" Ich war so aufgeregt, daß ich mit dem Finger auf sie deutete. Mein ganzes Leben hatte ich Wolken betrachtet, aber in dem Augenblick kam es mir vor, als würde ich sie zum allerersten Mal sehen."

Ich wünsche Ihnen, daß Sie die Seherfahrungen, die Sie bei Barbara Burck sammeln können, mit in den Alltag hinüberretten und ab heute die Welt hier und da auch mal wieder wie zum allerersten Mal sehen können.

Vielen Dank!

Dr. Cornelie Becker-Lamers, Weimar




"Barbara Burck. Lichträume"

Rede zur Ausstellungseröffnung

Galerie Kunstraum Jena, Freitag, 10. Mai 2013, 19 Uhr

Liebe Barbara Burck, liebe Frau Zollmann, meine sehr geehrten Damen und Herren,

eine Ausstellung mit Malereien von Barbara Burck macht es dem Betrachter leicht und der Laudatorin schwer. Denn Barbara Burcks Bilder sprechen unmittelbar an und nehmen den Blick sofort gefangen. Was soll man da viel reden?

Aber vielleicht können wir doch im Sprechen der Wirkung der Bilder ein wenig auf die Spur kommen - gemeinsam überlegen, warum sie so auf uns wirken, wie sie es tun. Die Bilder, da bin ich sicher, werden uns danach womöglich doch noch besser gefallen.

Tragen wir zusammen, was zunächst an den Bildern auffällt.

Die Farbe sicherlich. In Barbara Burcks Bildern ist alles Farbe. Farbe, aus der das Sujet entsteht, die Figuren und die Perspektive. Farbe, aus der der ganze Bildraum entsteht. Farbe, die die Tiefe des Raumes oder die Weite einer Landschaft zeigt ohne jede Linie, ohne Zeichnung oder Kontur der Figuren. Farbe, die die Formen hervorbringt - das zeigen die vielen Skizzen, die hier zur Betrachtung mit ausliegen. Diese Skizzen entstehen als erster Arbeitsschritt und geben die Struktur eines neuen Bildes vor.

Die Farben also bringen die Formen hervor - auf den Skizzen wie im fertigen Werk. Aber warum fesseln sie uns auf den fertigen Gemälden so ungleich stärker? Ich denke, das Faszinierende an der Farbbehandlung im Werk von Barbara Burck ist, daß die Wirkung des Lichtes so gut zur Geltung gebracht wird. Eines Lichtes, durch das die Schatten nicht schwarz und die Wolken nicht weiß sind. Eines Lichtes, durch das der Nebel nicht milchig ist und der Winter nicht grau. Eines Lichtes, das uns den Schaum des Meerwassers förmlich an den Füßen spüren läßt und den Blick in die Diele mit dem Geruch von Holz auflädt. Eines Lichtes, das das Warten in der Stadt zur Blauen Stunde macht und die Haare des Mädchens zum Leuchten bringt.

Wie fängt man dieses Licht ein? In unzähligen Schichten entstehen die Bilder von Barbara Burck. Man muß wirklich sagen: Sie entstehen, die Malerin läßt sie wachsen - mit viel Zeit und vielen Pausen zum Schauen und Wiederschauen, Verbessern, Übermalen und Warten, daß das Typische an einer Szene sichtbar wird, das die Malerin uns in diesem speziellen Bild zeigen möchte.

Vom Eindruck des Schnappschusses ist in einem der Katalogbeiträge die Rede, des Schnappschusses, weil Augenblicke mitten aus dem Leben, mitten aus einer Bewegung heraus eingefangen sind. In den Bildern von Barbara Burck sehen wir - zumindest, wenn es um Darstellungen von Menschen geht - Situationen, die es wert sind, betrachtet zu werden, gerade weil sie im nächsten Moment vergangen sind. Und dennoch sind es keine bemerkenswerten Zufallsfunde beim Gang durch die Stadt, die vielleicht ein aufmerksamer Fotograf festhalten würde. Sicher, auch Barbara Burck fotografiert, wenn auf einem täglich überquerten Platz plötzlich einmal das Licht stimmt oder sich gerade eine interessante Personenkonstellation ergeben hat. Aber aus hundert Fotos, die im Atelier dann auf dem Boden ausliegen, kristallisiert sich im Arbeitsprozeß eben das eine, dann doch fiktive Bild heraus, in dem die Figuren aus verschiedenen erlebten Situationen künstlerisch frei komponiert werden.

Und so kommt es zum Eindruck des Wahrhaftigen, eben ganz Typischen, das diese Gemälde auszeichnet: Das Typische etwa in den leicht nach innen gekehrten Füßen der Wartenden, in der etwas nach oben gezogenen Schulter dessen, der seine Umhängetasche durch die Forsythienbüsche trägt, in der Raffung des Kleides der "Strandläuferin", die auf uns zu durch die ankommenden Wellen spaziert.

Die kunstfertige Komposition der Bilder wird auch in anderen Elementen deutlich: Sehen Sie die Herausarbeitung der Diagonalen in der "Stadtszene 3" und öfter - ein ganz klassischer Kunstgriff in der Malerei zur Bildraumgestaltung. Die Plazierung der "Strandläuferin" genau in der Mittelachse des Bildes.

Noch etwas ist hervorzuheben, das die spezifische Wirkung der Bilder von Barbara Burck ausmacht. Es hängt wiederum mit der Farbe zusammen und ist der Farbauftrag. Pastos nennen das die Kunstwissenschaftler, wenn die Farbe üppig aufgebracht wird, so daß sie einem aus dem Bild förmlich entgegenkommt. "Es wirkt ja richtig dreidimensional", sagte am Donnerstagabend eine Besucherin, als wir uns unterhielten, warum die Bilder von Barbara Burck in Wirklichkeit noch viel schöner sind als auf den wirklich guten und farbechten Fotografien in den Katalogen. Es ist eben der leidenschaftliche Umgang mit der Farbe, der auf den Betrachter wirkt und durch keine Abbildung wiedergegeben werden kann.

Es ist dies vielleicht das einzig dingfest zu machende Erbe des Lehrers Bernhard Heisig, das man in den Bildern Barbara Burcks finden kann. Auch Heisig, zweifellos einer der bedeutendsten Maler der DDR, war ja für seinen expressiven Umgang mit der Farbe bekannt. Barbara Burck war Heisigs Meisterschülerin Mitte der 80er Jahre, nachdem sie von 1979 bis 1985 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Heisig studiert hatte und bevor sie dann ab 1987 freischaffend in Leipzig tätig wurde - ein Lebensmittelpunkt, der immer wieder durch Arbeitsstipendien und Studienaufenthalte u.a. 2005 in Florida unterbrochen wurde. Geboren wurde Barbara Burck 1960 in Berlin und wuchs bei Rostock auf - ein biografisches Fundament, das verständlich macht, warum es Barbara Burck immer wieder an die Ostsee, auf den Darß, nach Ahrenshoop zieht, und die Serien von Bade-Bildern so authentisch und lebensnah entstehen können.

Serie ist noch ein gutes Stichwort, denn in der Tat malt Barbara Burck in Serien. Gerade weil jeweils Typisches in ihren Bildern herausgearbeitet wird, können nicht alle Aspekte einer Situation in eine einzige Darstellung einfließen. Das Thema, das die Künstlerin gerade fesselt, wird darum in einer Reihe von Bildern immer wieder durchdekliniert: Die Badenden, die Familien, die ihre Freizeit auf der Sommerwiese genießen, die Parklandschaften und Stadtansichten, derzeit sind es die Wartenden, die Barbara Burck in ihrer Kunst umkreist.

Die thematischen Serien bedingen Farbschwerpunkte in den verschiedenen Arbeitsphasen - derzeit herrscht das Blau in den Stadtlandschaften vor, davor waren es die Beige-Braun-Grüntöne der Parklandschaften.

Die Künstlerin fotografiert die verschiedensten Szenen - ich hatte es schon erwähnt - um im Atelier die Bilder in Ruhe reifen zu lassen. Obwohl also der passagere Augenblick eingefangen scheint, sehen wir keine Plein-Air-Malerei, also keine im Außenraum, in der Landschaft direkt vor dem Sujet entstandene Kunst. Diese Idee - raus aus dem Atelier - hatte ja die Impressionisten Mitte des 19. Jahrhunderts so fasziniert, weil auch sie das Licht in den verschiedenen Situationen des Tages einfangen und zeigen wollten (Corot, Renoir, Monet u.a.).

Barbara Burck malt anders. Schicht für Schicht wachsen ihre Werke, bis die Künstlerin - und mit ihr hernach der Betrachter - das Licht, die Situation, die Haltung einer Person im Bild als typisch, als "genau-so" wiedererkennt.

Nie sind es literarische Vorlagen, die Barbara Burck zu ihrer Malerei anregen. Bilder entstehen aus Bildern, sagt man, und das stimmt interessanterweise selbst bei der Umsetzung erzählter Stoffe. Bilder entstehen aus Bildern und Barbara Burck selbst sagt, die besten Bilder sind "nicht die erzählerischen", sondern die, in denen der Farbklang perfekt stimmt, die Farbe den Bildraum besonders gut hervorgebracht hat und ausfüllt. Obwohl also nie die Erzählung angestrebt wird, beginnen die Werke Barbara Burcks für mich Geschichten zu erzählen, durch das Typische einer Situation, eines eingefangenen Blickes oder einer Bewegung. Sie erzählen Geschichten - und sei es durch die Stimmungen, die sie in uns hervorrufen.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Dr. Cornelie Becker-Lamers, Weimar

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  • Begegnung
    BB009

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    0,00 € inkl. USt.
  • Ausblick
    BB0011

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    2 400,00 € inkl. USt.
  • Strandstillleben
    BB0012

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    2 200,00 € inkl. USt.
  • Felder
    BB98

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

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  • Frühling 1
    BB34

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    1 900,00 € inkl. USt.
  • Novemberwald
    BB45

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    0,00 € inkl. USt.
  • Herbst
    BB0043

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    3 600,00 € inkl. USt.
  • Wintersonne
    BB0076

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    2 700,00 € inkl. USt.
  • Herbstlicher Wald
    BB88

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    0,00 € inkl. USt.
  • Altes Gehöft
    BB078

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    2 000,00 € inkl. USt.
  • Blick ins Tal
    BB49

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    3 200,00 € inkl. USt.
  • Obstbäume
    BB39

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    1 800,00 € inkl. USt.
  • Altes Dorf
    BB47

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    1 800,00 € inkl. USt.
  • Vor dem Gewitter 1
    BB37

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    1 700,00 € inkl. USt.
  • Rot und Schwarz
    BB0077

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    0,00 € inkl. USt.
  • Mädchen am Wasser
    BB0078

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    0,00 € inkl. USt.
  • Rabet im Herbst
    BB0080

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    2 500,00 € inkl. USt.
  • Alte Häuser
    BB0081

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    1 800,00 € inkl. USt.
  • Paar im Wasser
    BB0083

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    4 900,00 € inkl. USt.
  • Vor dem Gewitter 2
    BB0084

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    2 400,00 € inkl. USt.
  • Häuser in Kleingölitz 1
    BB0085

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    1 700,00 € inkl. USt.
  • Häuser in Kleingölitz 2
    BB0086

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    1 700,00 € inkl. USt.
  • Streuobstwiese
    BB0087

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    2 400,00 € inkl. USt.
  • Felder 2
    BB0088

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    2 600,00 € inkl. USt.
  • Abendlicht
    BB0089

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    2 100,00 € inkl. USt.
  • Stadtlandschaft im Winter
    BB0090

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    2 200,00 € inkl. USt.
  • Im Wald 2
    BB0091

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    2 400,00 € inkl. USt.
  • Mädchen im Wasser 2
    BB0092

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    1 300,00 € inkl. USt.
  • Am Start
    BB0093

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    2 900,00 € inkl. USt.
  • Wald im Frühling 1
    BB0094

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    800,00 € inkl. USt.
  • Wald im Frühling 2
    BB0095

    Leichtigkeit trifft auf leuchtende Farbkraft. Lichtdurchflutete Natürlichkeit harmoniert mit starken Pinselstrichen. Das Werk von Barbara Burck ist vielschichtig. So verwendet sie die Technik der Ölmalerei, die sie Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Folglich entstehen einzigartige Momentaufnahmen, die den Betrachter zum Verweilen einladen.

    900,00 € inkl. USt.
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