Tretjakow, Alexej

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Ansichten. Alexej Tretjakow

Rede zur Ausstellungseröffnung

Kunstraum Galerie Jena, Freitag, 6. Februar 2015, 19 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

zweieinhalb Jahre nach der ersten Ausstellung hat Marina Zollmann eine neue Ausstellung von Alexej Tretjakow nach Jena geholt. Wieder empfangen uns meist großformatige Leinwände - in gewissermaß...

Ansichten. Alexej Tretjakow

Rede zur Ausstellungseröffnung

Kunstraum Galerie Jena, Freitag, 6. Februar 2015, 19 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

zweieinhalb Jahre nach der ersten Ausstellung hat Marina Zollmann eine neue Ausstellung von Alexej Tretjakow nach Jena geholt. Wieder empfangen uns meist großformatige Leinwände - in gewissermaßen russischen Dimensionen - , deren Sujet uns in pastosem Farbauftrag förmlich dreidimensional entgegen kommt. Blickfang sind in den Fenstern der Galerie dieses Mal nicht Jenaer Stadtansichten wie vor zweieinhalb Jahren, sondern ein Gemälde voller Rosen und ein Portrait - das Bildnis des Ikarus aus der griechischen Sage.

Rosen und Portraits gehören wie die Stadtansichten und Landschaftsbilder zu den bevorzugten Sujets in der Kunst Alexej Tretjakows. Rosenbilder beispielsweise hat er so viele wunderschöne mitgebracht, daß einige der Leinwände zum "Blättern" wie im Atelier hinten, etwas geschützt in der Ecke, an die Wand gelehnt sind. Rosenbilder - so viele, daß man eine gesonderte Ausstellung nur zu diesem Bildgegenstand konzipieren könnte - und dann Vorträge halten lassen über die Rolle der Rose in der Kunstgeschichte, der Literatur, der Alltagskultur und - der Religion.

Denn dies fällt auch in der heutigen Ausstellung wieder auf: Alexej Tretjakow ist ein Künstler, der aus einem ganz sicheren und tiefgegründeten Glauben heraus schafft. Der Mythen und biblische Geschichten neu interpretiert und sogar religiöse Kunst in der Tradition des großen russischen Ikonenmalers und orthodoxen Heiligen Andrej Rubljow malt. Einige von Ihnen werden sich erinnern, daß in der letzten Ausstellung hier, im Oktober 2012, die Stirnseite der Galerie von einem breiten Gemälde dominiert wurde, das der ganzen Ausstellung ihren Namen verlieh: "Das Gespräch". Es zeigt einen Menschen im Dialog mit dem Erzengel Michael, wie er auf den Ikonen Rubljows erscheint. Und Alexej Tretjakow hat mir gestern erneut bestätigt: "Das Gespräch" malte er u.a. als Metapher für das Funktionieren von Kunst überhaupt: Ersetzt man den Engelskopf durch ein Gemälde, so erhält man die Darstellung von Bildender Kunst im Dialog mit dem Betrachter, wie Tretjakow sie sich auch für seine eigene Kunst wünscht: Den überbordenden Emotionen des Künstlers entflossen, soll der Betrachter sie auf sich wirken und den eigenen Emotionen und Gedanken freien Lauf lassen. Dann hat die Kunst ihren Zweck erfüllt. Aber wohlgemerkt: Als Metapher hierfür wählt Tretjakow den Kopf eines Erzengels. Die Kunst, heißt das, vermittelt nichts weniger als göttliche Botschaften.

Alexej Tretjakow schafft aus der Emotion heraus. Das ist seinen weit ausgreifenden Pinselstrichen und dem pastos gespachtelten Farbauftrag unmittelbar abzulesen. Den Beginn seiner künstlerischen Karriere hat ein befreundeter Schriftsteller, Witali Dikson, im jüngsten Katalog zu Alexej Tretjakow als sprudelnde Champagnerflasche geschildert, die plötzlich entkorkt wurde. Denn zunächst war Tretjakow, der 1965 in Angarsk im Gebiet Irkutsk am Baikalsee geboren wurde, als Flugzeugingenieur beim Militär tätig. Doch schon mit Mitte 20, gleich zu Beginn der 90er Jahre, entschied er sich für eine künstlerische Laufbahn und nahm an den ersten Ausstellungen teil: Der "Sektkorken" knallte und es ging los. Wie der Champagner, dieses "eingeschlossene Konzentrat von Sonnenenergie" (Dikson), oder auch wie der "Dschinn aus der Flasche" (ders.) begann Alexej Tretjakow, seine Farborgien auf die Leinwand zu bannen.

Aber lassen Sie mich klarstellen: Die Betonung der Emotionalität darf nicht dazu verleiten, Tretjakow für einen unreflektierten Künstler zu halten. Tretjakow, der sich in seiner Heimat auch als Kurator und Nachwuchsförderer hervortut, verfaßt im Gegenteil sogar selbst kurze theoretische Texte, in denen er sich, für uns nachvollziehbar, über seine Sicht der europäischen Kunstgeschichte und der heutigen Möglichkeiten und Aufgaben der Bildenden Kunst Rechenschaft ablegt. So erfahren wir, daß Tretjakow in der entschlüsselbaren Abbildhaftigkeit, also daß man erkennt, was auf dem Bild drauf ist, in der Interpretierbarkeit und dem Identifikationsangebot der Bilder die ursprüngliche Aufgabe der Kunst sieht. Die Antike, so Tretjakow, strebt nach der äußeren Idealisierung des Körpers. Mit dem Aufkommen des Christentums verlagert sich der Fokus der Darstellung, und in den symbolischen Vereinfachungen, in der Zeichenhaftigkeit und Emblematik der christlichen Kunst wird die Schilderung einer "inneren Schönheit" der Heiligen zum wesentlichen Ziel der Darstellung. In der Renaissance wiederum, so Tretjakow weiter, wird der handwerkliche Aspekt im Kunstschaffen wieder mehr in den Vordergrund gerückt. Perspektive und Proportionen, Lichteinfall in Gebäuden und das Verblauen der Landschaft in der Ferne werden bis zur Perfektion ausgefeilt - nicht zum Selbstzweck, sondern um durch die perfekte Darstellung eine Art "ästhetischer Erziehung" des Menschen mithilfe der Bildenden Kunst möglich zu machen. Als man beginnt, mit Impressionismus und Pointillismus die Formen in Farbflächen aufzulösen, tritt die Fotografie auf den Plan und entthront die realistische Malerei. Sie wird nicht mehr benötigt, denn unter dem Aspekt der perfekten Abbildungen können, wie Tretjakow so schön sagt, Pinsel und Zeichenkohle nicht mit der Fotoplatte konkurrieren. Die Dienstbarmachung des Realismus durch die Diktaturen des 20. Jahrhunderts bringen die abbildende Kunst weiter in Mißkredit und heute, in einer werteoffenen Gesellschaft fehlen nach wie vor die Kriterien, nach denen eine bessere Kunst von der schlechteren zu unterscheiden wäre.

Dennoch beobachtet Tretjakow, daß Museumsbesucher eine "traditionelle Gestaltung" in der Kunst bevorzugt und er ist überzeugt, daß konzeptionelle und die überintellektualisierte Kunst der vergangenen Jahrzehnte das Publikum im Grunde ausschließt - nur selbstbezüglich und selbstreflexiv ist: Eine Kunst für andere Künstler und eine Handvoll Kunstwissenschaftler.

Was ist die Lösung? Wie kann man Kunst schaffen, wenn man dies alles so klar vor Augen hat? Die Antwort lag für Alexej Tretjakow eben im "knallenden Sektkorken". Seine Auffassung vom Kunstschaffen kann vielleicht am ehesten mit dem Geniegedanken verstanden werden. Tretjakow überschätzt sich nicht selbst, aber er schafft aus den Emotionen heraus und für die Emotionen eines seelenverwandten Betrachters.

Dabei verläßt er sich nicht nur auf die eigene Innerlichkeit, verharrt nicht in jedem Bild bei der vollendeten Abstraktion - wie wir dies etwa im Bild der "Saale" sehen, oder etwa auch hier in dieser Straßenflucht - der fliederfarbene Fleck ist ein Stück Himmel, oben und unten eine Häuserzeile, an der der Betrachter hinaufschaut. Nein - und damit knüpfen wir an den Anfang meiner Ausführungen an: Das künstlerische Aufgreifen mythologischer Erzählungen und biblischer Geschichten etwa bildet, auf dem Fundament des eigenen tiefempfundenen Glaubens, einen wichtigen Fundus, aus dem Alexej Tretjakow Bildmotive schöpft. In der bildlichen Nacherzählung dieser Geschichten finden wir Anhaltspunkte für eine Objektivierung der Emotionen des Künstlers wie des Betrachters. Einer drohenden Beliebigkeit der abstrakten expressiven Malerei weicht Tretjakow damit zuverlässig aus.

Wenden wir uns dem eingangs erwähnten Ikarus (von draußen zu sehen) zu, so ruft der Werktitel in uns sofort die griechische Sage von Dädalus, dem genialen Baumeister des Labyrinthes von Knossos, und seines Sohnes Ikarus ab. Dädalus erfindet Flügel für seinen Sohn und sich, indem er Federn mit Wachs verbindet. Die beiden erheben sich in die Lüfte, doch Ikarus mißachtet die Warnung seines Vaters, nicht zu hoch aufzusteigen. So kommt der Junge der Sonne zu nahe, das Wachs schmilzt, seine Flügel lösen sich auf und er stürzt, dem sicheren Tod geweiht, ins kretische Meer. Was zeigt uns das Bild von Alexej Tretjakow? Keinen ungeduldigen Heißsporn, sondern vielmehr einen nachdenklich Ikarus, entweder erst im Begriff, das Abenteuer zu wagen, oder bereits abgestürzt, ohne jedoch den Tod gefunden zu haben. Eine Wiedererzählung, die zum Nachdenken anregt und Identifikationsmöglich­keiten anbietet für alle, die Großes wagen wollen oder aber nach erlittenen Rückschlägen nicht die Flinte ins Korn werfen, sondern darüber nachdenken, um daraus zu lernen.

Nicht aus der griechischen Mythologie, sondern aus dem Erzählungsschatz der Bibel schöpft "Saul". Saulus ist der Name des Apostels Paulus, bevor er durch eine Erleuchtung bekehrt wurde, sich von seiner verbiesterten Christenverfolgung abwandte und fortan christlich missionierte. "Damaskus-Erlebnis" nennt man den Moment seiner Christusbegegnung, die seine Bekehrung oder allgemein seine Einsicht zur Folge hatte. Der Begriff hat Eingang in unseren Sprachgebrauch gefunden, um ein einschneidendes, Besserung bewirkendes Erlebnis zu beschreiben. Das Damaskus-Erlebnis des Saulus ist selbstverständlich vielfach in der Kunstgeschichte dargestellt worden. Der ikonographische Typus dieses Sujets ist dabei der Mann (Saulus), der vom Pferd fällt, als er ein grelles Licht sieht. Das ist der Hintergrund, vor dem das Gemälde von Alexej Tretjakow bestehen muß. Und wir sehen erneut, daß er sich aus der Affäre zieht, indem er einen ungewohnten Aspekt der Erzählung ins Bild hebt. Hervor­gehoben sehen wir hier nämlich nicht die Lichterscheinung, die Saulus für drei Tage erblinden läßt, sondern die Hände. Die Hände, mit denen Christen gesteinigt wurden und die Hananias aus Damaskus dem Saulus schließlich auflegt, um ihm das Augenlicht wiederzuschenken.

Diese Abweichung von der ikonographischen "Vorlage" sozusagen gründet dabei nicht etwa in der mangelnden Fähigkeit, Pferde abzubilden. Alexej Tretjakow hat viele lebendige und kraftstrotzende Gemälde von Pferdeherden oder Gruppen von Stieren geschaffen, die er auch hier zur Ausstellung mitgebracht hat.

Wir finden weitere literarische Anspielungen in der Figurenbildern Tretjakows. Sehr niedlich ist beispielsweise das Gemälde seiner Tochter, die hier wie Peter Pan oder die Fee Tinker Bell in die Luft schwebt.

Stadtansichten hat Tretjakow uns auch diesmal natürlich wieder mitgebracht, einen Blick ins Saaletal, die Wagnergasse, auf das alte Hochschulgebäude der Friedrich-Schiller-Universität.

Ich möchte Sie jetzt Ihren Eindrücken überlassen und wünsche Ihnen einen angenehmen Abend. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Dr. Cornelie Becker-Lamers, Weimar

Das Gespräch. Alexej Tretjakow

Rede zur Ausstellungseröffnung

Galerie Kunstraum, Jena, 5. Oktober 2012, 19 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

viele Assoziationen hält die Einladung zur aktuellen Ausstellung im Kunstraum Jena bereit. Tretjakow - der Name des Künstlers läßt an die berühmte Moskauer staatliche Galerie denken, deren ersten Bestand der erfolgreiche Textilkaufmann und Kunstsammler Pawel Michailowitsch Tretjakow in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusammengetragen und zu Ende seines Lebens der Stadt Moskau vermacht hat. Und in der Tat gibt Alexej Tretjakow die Auskunft, daß er in der vierten Generation von den Brüdern Tretjakow abstammt und die Familie den berühmten Namen auch über die kommunistische und stalinistische Zeit gerettet hat, wo die Abstammung von einem erfolgreichen Unternehmer gar keine so ungefährliche Angelegenheit war.

Tretjakow - russische Kunst. Zeitgenössische russische Kunst. Ein gigantischer Erwartungshorizont reißt in uns auf, in dem die Namen der ersten russischen Avantgarde umherschwirren - Rodtschenko, Malewitsch, Tatlin -, aber auch die großen Namen der Kunst der zweiten Avantgarde, etwa der Konzeptualisten um Ilja Kabakov oder Komar und Melamid. Erinnerungen an verschiedenste Arten, Bilder zu machen, rufen diese Namen in uns ab.

Das letzte Bild sei gemalt, hatte Rodtschenko einst verkündet und drei monochrome Leinwände ins Museum gestellt. Dieses Diktum hat viele Künstler, auch und gerade die westliche Kunst auf ihrer Suche nach einem Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg stark beeinflußt. Zeitweilig konnte es im Westen beinahe nur als todesmutig bezeichnet werden, ein expressives, gegenständliches, einfach auch nur schönes Bild zu malen - ohne ironische Brechung, ohne bewußte Übersteigerung in den Kitsch, ohne schwarze Übermalungen oder die Markierung einer Zitathaftigkeit. Ein Bild ohne vordergründige Intellektualisierung. Ein Bild zum Gucken und visuellen Schwelgen: künstlerischer Selbstmord. Es schien nur noch möglich, Kunst zu machen, die sich bewußt, erkennbar und definitiv politisch einmischt. Für die neoavantgardistische Kunst in der Sowjetunion hieß das dann eben beispielsweise, den geradezu zaristischen Pomp der Stalinschen Selbstinszenierung auszustellen oder durch die Einbeziehung von Schrift ins Bild die Sinnentleerung sozialistischer Parolen zu demaskieren.

Bei Alexej Tretjakow aber finden wir den Mut zum Figürlichen wieder, den Mut zum schönen Bild. Zum Abbild der Alltagswelt. Sein pastoser Farbauftrag, seine erkennbare Freude an einer expressionistischen Flächenhaftigkeit in klaren und kräftigen Farben, die hohe Kunstfertigkeit seiner Portraits und nicht zuletzt sein Mut sogar zu religiöser Thematik im klassischen Format, nämlich der Ikone, zeichnet den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und selbständigen Kopf aus. Er malt, was ihm gefällt bzw. was ihm ins Auge fällt. Den Querschnitt aus seinen Arbeiten, den diese Ausstellung hier präsentiert, zeigt schon, wie wenig Alexej Tretjakow in der Wahl seiner Motive festgelegt ist: Wir sehen Portraits und phantastische, leicht verfremdende Tierdarstellungen, Städtearchitektur und expressionistische Landschaften, Abstrakta wie den silbernen Strudel oder hier die Farbflächen des "Opus No. 3", wir sehen klassische Blumenbouquets, aber auch ein an die Bilder Georgia O'Keefes gemahnendes, surreales Stilleben, dessen Figuren in ihrer Bedeutung zwischen Blüten und Körpern hin- und herzuspringen scheinen. Und wir sehen die Verarbeitung einer Ikone.

"Das Gespräch", das der aktuellen Ausstellung ihren Namen verliehen hat, ist das 2,20 x 1,25 große Monumentalgemälde hier an der Stirnseite der Galerie. Hiermit kommen wir zum gerade für die westliche Kunstszene vielleicht interessantesten Aspekt in der Malerei von Alexej Tretjakow. "Das Gespräch" bildet nämlich erkennbar den Kopf des Erzengels Michael nach, wie er sich in einer echten Ikone Andrej Rubljows findet - das Vorbild hängt übrigens in der Moskauer Tretjakow-Galerie. Rubljow lebte von etwa 1360 bis 1430 und ist für Rußland wohl das, was Giotto für die christliche Kunst Italiens ist: Rubljow war Ikonenmaler, malte aber auch ganze Kirchen aus und wurde 1988 als Heiliger der orthodoxen Kirche kanonisiert. Seine Ikone "Die Heilige Dreifaltigkeit" wurde in ihrer Darstellung von Gottvater, Sohn und Heiligem Geist Mitte des 16. Jahrhunderts (1551) durch die Hundertkapitelsyode als "vorbildlich und dogmatisch verpflichtend festgelegt" (Ökumenisches Heiligenlexikon). Denn Ikonen malen - oder: schreiben, wie man in Anlehnung an das russische Idiom auch sagt - kann nicht jeder. Feste Rituale wie ein vierteljährliches Fasten sind Voraussetzung für die künstlerische Offenheit, ja Durchlässigkeit für Gottes bildliche Botschaft. Denn Ikonen - hier kommt noch ein sehr ursprüngliches Verständnis von Abbildlichkeit zum Ausdruck - Ikonen stellen nicht Gott oder die Heiligen dar, sondern sind selber Fenster zu Gott. Das Heilige ist in der Ikone selbst und wahrhaftig präsent. Es ist hier wie gesagt das ursprüngliche Verständnis von Bildhaftigkeit aufgehoben, wie es auch dem Glauben an eine Realpräsenz der Heiligen in ihren bei Prozessionen mitgeführten Abbildern oder Statuen zugrunde liegt - ein Glauben, der wiederum die Wundertätigkeit von Reliquien erklärt: der wundertätige Heilige ist leibhaftig da. Erinnern Sie sich aber auch an die Fotografenscheu, von der Ethnologen in außereuropäischen Kulturen berichtet haben: Die Menschen hatten Angst, fotografiert zu werden, um mit ihrem Abbild nicht auch ihre Seele herzugeben oder dem Besitzer des Bildes eine magische Macht über sich zu verleihen. Dieses sehr interessante und sehr urtümliche Verhältnis zum Bild also ist auch im Verhältnis zur echten russischen Ikone noch gegenwärtig. So können Ikonen denn auch nicht zum Verkauf, sondern nur personen- oder ortsbezogen zum Geschenk hergestellt werden, weshalb "Das Gespräch" auch keine echte Ikone ist, sondern lediglich das Funktionieren von Ikonen thematisieren kann. "Das Gespräch" ist nicht selber Fenster zu Gott, sondern es erzählt, daß durch die Ikonen der irdische Mensch mit dem übernatürlichen Gott in Verbindung tritt - gerade so wie hier der heilige Erzengel Michael offenbar mit seinem irdischen Gegenüber kommuniziert.

Mehr noch: So, wie hier der Engel mit dem Menschen spricht, soll nach dem Verständnis von Alexej Tretjakow auch die Kunst überhaupt funktionieren: Als Angebot des Künstlers, mit den Menschen in einen Dialog zu treten. In einen ergebnisoffenen Dialog übrigens: Als ich Alexej fragte, ob er in dem von mir als surreal titulierten Blumenstilleben denn den Umschlag der Blüten in die Darstellung von Körperlichkeit angelegt habe, entgegnete er, jeder Betrachter sei frei, seine ganz eigenen Inhalte in den Bildern zu sehen. Also tatsächlich: Kunst als Dialog, zu dessen Gelingen Künstler wie Rezipient gleichermaßen beitragen können und müssen.

So paßt es, daß Alexej Tretjakow nicht nur selber malt, sondern seit Jahren auch Ausstellungen organisiert und andere Künstler dadurch fördert: Seit 2008 ist er als Kurator der irkutischen Bildergalerie "Der wichtigste Stil" tätig. Geboren wurde Alexej Tretjakow 1965 in Angarsk nahe Irkutsk in der Nähe des Baikalsees. Seit 20 Jahren zeigen Ausstellungen seine Arbeiten u.a. in Rußland, den USA, Korea und China und wurden von Galerien und Kunstmuseen in bislang 43 Ländern angekauft. In Deutschland ist der Künstler allerdings noch weitgehend unbekannt, was der aktuellen Ausstellung natürlich ein besonderes Gewicht verleiht. Tretjakow erhielt bereits verschiedene Auszeichnungen und Preise. So wurde sein Beitrag zum Wettbewerb "Das Portrait in der Epochenwende" ausgezeichnet und verhalf Tretjakow international zu größerer Bekanntheit.

Kehren wir nach diesem knappen Abstecher in die biographischen Hintergründe noch einmal zur Malerei, zu den Techniken und Motiven Alexej Tretjakows zurück. Der Künstler hat nämlich nicht nur eine Ikone in einem seiner Bilder verarbeitet, sondern hat auch selber eine echte Ikone gemalt - nach allen Regeln der Kunst, wie ich sie vorhin schon skizziert habe - und zwar nach dem Vorbild der "Heiligen Dreifaltigkeit" von Rubljow. Diese Ikone aber kann eben nicht verkäuflich sein.

Ich habe die Vielseitigkeit in der Motivwahl von Alexej Tretjakow vorhin schon erwähnt. Auch in seinen Techniken ist er vielseitig. Er hat mir, als wir uns kennenlernten, sein Skizzenbuch gezeigt, das seine Zeichnungen versammelt. Er trägt es stets mit sich und fängt ein, was immer ihm als Motiv geeignet erscheint: Die Schraffurzeichnungen zeigen Portraits, Landschaften und Parks, Schlösser und Brücken, Stadtansichten mit hohen Himmeln oder engen Hinterhöfen, sein schlafendes Gegenüber im Zug, eine Serie, die den Stierkampf in Spanien darstellt und und und - jedes Blatt ein Meisterwerk, jedes Blatt, wenn auch augenscheinlich noch so rasch hingeworfen, perspektivisch perfekt, der Gegenstand in den Schraffuren plastisch herausgearbeitet.

Interessant ist es, den Übergang und die Schnittpunkte von Motiven und Techniken bei Tretjakow zu verfolgen. Die perspektivische Perfektion überträgt er aus der Zeichnung in die Malerei seiner Stadtansichten: Sie haben die "Marktkirche" gesehen oder die Ansicht eines Jenaer Altbauviertels, einen städtischen Innenhof und anderes - sämtlich als Blickfang von außen in der Galerie sichtbar. Mit geradezu fotografischem Blick nimmt Tretjakow hier sein Motiv aufs Korn, um von dem realistischen Abbild der Gebäude zuletzt mit der Ausgestaltung des Himmels oder der Schatten doch ganz individuell und auf spezifisch malerische Weise Besitz zu ergreifen. Achten Sie einmal darauf, wenn Sie gleich die "Marktkirche" noch einmal in Augenschein nehmen.

Genauso ergiebig ist es, das Gemälde von Olchon mit der Zeichnung zu vergleichen, die ihm als Vorlage diente. Olchon ist die größte Insel im Baikalsee - der Heimat von Alexej Tretjakow. Die Zeichnung des felsigen Ufers, wie wir es auch auf dem Öl-Acrylgemälde erkennen, findet sich in Tretjakows Skizzenbuch: Die perfekte perspektivische Schraffurzeichnung einer wilden Uferlandschaft. Was aber zeigt uns das Gemälde? Die Uferlandschaft ist verfremdet. Ein anderes Motiv hat sich in den Vordergrund der Darstellung geschoben: Das malerische Einfangen des Windes. "Der Wind der Insel Olchon" ist daher auch der Titel des Gemäldes, denn indem die Zeichnung in die andere Technik, in die Arbeit mit dem Pinsel übertragen wurde, ergriff die Malerei von dem Thema Besitz. Sie sehen die Strudel, die der Arbeit mit dem Pinsel ganz unwillkürlich entsprungen zu sein scheinen. Dargestellt ist nicht mehr das Seeufer von Olchon, sondern die Kraft des Windes.

Neben dem Pinsel ist der Malspachtel erkennbar ein gerne genutztes Werkzeug von Alexej Tretjakow. Dieser Spachteltechnik verdanken wir die Himmel und die Schatten, die großen Farbflächen auf den Landschaftsdarstellungen - sehen Sie hier wiederum eine Landschaftsansicht vom Baikalsee. Aber auch die plastische Herausarbeitung von Licht und Schatten in der Darstellung von Gesichtern, von Personen, verdanken wir dem gespachtelten oder mit breiten Pinselstrich gezielt gesetzten Farbauftrag (sehen Sie "Das Mädchen mit Äpfeln").

Die Blumenbouquets nicht zuletzt sind in ihren frei hin getupften Blüten einfach bezaubernd. Hier kommt nicht nur die Malerei ein weiteres Mal zu sich selbst, sondern es scheint auch das Wesen des Gegenstandes in unvergleichlicher Weise eingefangen: Denn dargestellt sind hier nicht nur die Blumen in ihrer äußeren Gestalt - die äußere Gestalt befindet sich ja eher in impressionistischer Auflösung in Farbtupfer. Nein - das Wesen eines üppigen Sommerstraußes ist hier im Bild eingefangen. Denn was lieben wir an einem Blütenmeer - im Beet oder im Strauß - wenn nicht die Großzügigkeit und Freigebigkeit der Natur, ihre verschwenderische Farbenpracht, ihr Leuchten und natürlich den Duft der Blumen. In den scheinbar hin geworfenen Pinselstrichen des pastosen Farbauftrags scheint sogar dieser Duft eingefangen zu sein. Die Blumen kommen uns förmlich aus dem Bild entgegen - wie Duft uns entgegenströmt, wenn wir uns einem blühenden Strauch nähern.

Ich möchte Sie mit diesen Anregungen nun in die Ausstellung entlassen. Ich wünsche Ihnen einen schönen und anregenden Abend und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Dr. Cornelie Becker-Lamers, Weimar

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    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhaftigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    1 600,00 € Brutto
  • Blick auf Jena / Galerierahmung
    Verfügbar
    Blick auf Jena / Galerierahmung
    TA33

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhaftigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    1 600,00 € Brutto
  • Kindheit
    Verkauft
    Kindheit
    TA52

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhaftigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

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  • Maria studiert
    Verkauft
    Maria studiert
    TA53

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhaftigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    0,00 € Brutto
  • Landschaft 1/ Galerierahmung
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    Tretjakow / Landschaft 1/ Galerierahmung
    TA3030

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhaftigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    1 400,00 € Brutto
  • Am Johannistor Am Johannistor
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    Jena - Am Johannistor / gerahmt
    TA55

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhafigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    1 580,00 € Brutto
  • Blick über Jena - Johannistraße / gerahmt Blick über Jena - Johannistraße / gerahmt
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    Blick über Jena - Johannistraße / gerahmt
    TA74

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhafigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    1 280,00 € Brutto
  • Jena - Blick vom Markt / gerahmt Jena - Blick vom Markt / gerahmt
    Verfügbar
    Jena - Blick vom Markt / gerahmt
    TA79

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhafigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    2 300,00 € Brutto
  • Alexej Tretjakow / JENA - Normannenhaus UNIKAT
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    Alexej Tretjakow / JENA - Normannenhaus UNIKAT
    TA45rt

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhafigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    0,00 € Brutto
  • In Erwartung
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    In Erwartung
    TA13

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhafigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    7 800,00 € Brutto
  • Kuss im Schnee
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    Kuss im Schnee
    TA2

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhafigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    2 900,00 € Brutto
  • Alles fliesst
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    Alles fliesst
    TA6

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhafigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    4 800,00 € Brutto
  • Komposition
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    Komposition
    TA8

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhafigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    2 400,00 € Brutto
  • "Saul"          ( sehr groß)
    Verfügbar
    "Saul" ( sehr groß)
    TA12

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhafigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    9 800,00 € Brutto
  • Himmel über der Altstadt ( sehr groß)
    Verfügbar
    Himmel über der Altstadt ( sehr groß)
    TA20

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhafigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    8 700,00 € Brutto
  • Blick von der Kochstrasse auf Jena Blick von der Kochstrasse auf Jena
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    JENA- Blick von der Kochstrasse auf Jena
    TA11

    Alexej Tretjakow – Virtuose der expressionistischen Flächenhafigkeit - Koryphäe der Portraitkunst. Die Symbiose aus einem rhythmischen Pinselauftrag und einer stark angeordneter Spachtelmalerei erzeugen farbfreudige, u.a. großflächige Monumetalwerke – ein künstlerischer Verdienst, der “den Maler und exzellenten Zeichner Tretjakow als freien und...

    1 800,00 € Brutto
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